In der Vulkanregion San Pedro de Poás,

in Alajuela Provinz liegt der Finca La Hilda auf einer Höhe von ca. 1700m. Der 400 Hektar große Kaffeefarm wird von der Familie Vargas in 4. Generation betrieben. Neben der Familie leben etwa 200 Arbeiter auf der Farm. In der Erntezeit kommen bis zur 3.000 Gastarbeiter her, vorwiegend aus Panamá und Nicaragua. Alle Mitarbeiter bekommen von der Familie Unterkunft, Kinder gehen zur Schule, Ärztliche Behandlungen sind vor Ort Möglich. Ausserdem gibt es ein Kiosk und eine Kirche für die Gemeinschaft. Die Farm verfügt einen Eigenen, mit Wasser betriebenen, Agregat für Stromerzeugung. Für die Kaffeeaufbereitung notwendiges Wasser wird durch eine Kläranlage gereinigt und wieder verwendet. 25% der Farm, also ca. 100 Hektar (!), wird als „Protectionsarea“ für die Wegetation freigelassen. Hier können Wandervögel Pause machen, neue Spezies ihr Heimat finden und die Erde sich regenerieren. Die Finca hat eine eigene Waschstation, wodurch wird die perfekte Aufbereitung der einzelne Kaffeebohne gewehrt. Die „Klimawandel“ wird hier nicht als Pest der XXI. JH. gesehen, sondern als neue Möglichkeit und Innovation. Hier verwendet man den Begriff: „Climate Varietivity“. Wurde Beobachtet, dass in der Trockenzeit es mehr regnet und in der Regenzeit weniger. Die Vargas Familie arbeitet mit in- und Ausländischen Universitäten zusammen. Durchschnittlicher Ertrag der Farm beträgt etwa 10.000 Quintales (1 Quintal=46kg) Kirschen. Auf 7 Parzellen sind etwa 1.500.000 Kaffeebäume. Von den ca. 3.000 Pflücker werden die frisch gepflückten Kirschen in einer Einheit (Fanega) abgenommen. Der Pflücker bekommt einen Chip pro Fanega. Ende der Woche kann er die Chips in Geld umtauschen, oder auf einer Art Kreditkarte einzahlen lassen. 85% der grünen Bohnen wird auf Export, was die Qualitätniveau der Farm wiederspiegelt.